Ein Order Block ist die letzte gegenläufige Kerze, bevor eine kräftige impulsive Bewegung startet. Er zeigt, wo institutionelle Marktteilnehmer große Orders platziert haben, und genau diese Zone wird beim Rücklauf oft erneut respektiert.

Wie erkennst du einen gültigen Order Block?

  • Eine klare impulsive Bewegung geht von der Zone aus (nicht nur eine schwache Kerze).
  • Die Bewegung bricht die Marktstruktur (Break of Structure).
  • Idealerweise wurde davor Liquidität abgegriffen (siehe Liquidity Grabs).

So handelst du einen Order Block

Warte, bis der Kurs in Trendrichtung zur Zone zurückkommt. Den Einstieg planst du am Rand des Order Blocks, den Stop-Loss knapp dahinter, das Ziel an der nächsten Liquidität oder Fair Value Gap. So entsteht ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis.

Ein Order Block ist nur so stark wie der Kontext: Trendrichtung, Marktstruktur und Liquidität müssen zusammenpassen.

Order Block vs. Support/Resistance

Klassische Zonen markieren, wo der Kurs reagiert hat. Ein Order Block erklärt zusätzlich das Warum. Er ist präziser, weil er die letzte institutionelle Order vor dem Impuls eingrenzt. Beides ergänzt sich.

Häufige Fragen

Auf welcher Zeiteinheit funktionieren Order Blocks?

Auf allen. Höhere Zeiteinheiten (H4, D1) liefern verlässlichere Blocks; für den Einstieg zoomst du in niedrigere Einheiten. Genau diese Multi-Timeframe-Logik üben wir in der Live-Begleitung.

Werden Order Blocks automatisch erkannt?

Ja, unsere ELVTD-Indikatoren markieren Order Blocks, FVGs und Liquidität automatisch auf jeder Zeiteinheit.