Hinter scheinbar zufälligen Kursbewegungen steckt oft System: Große Marktteilnehmer brauchen Liquidität, um ihre Positionen zu füllen. Sie holen sie sich dort, wo viele Stop-Orders liegen, und häufig zu bestimmten Uhrzeiten.
Was ist ein Liquidity Grab?
Ein Liquidity Grab (auch Stop Hunt) ist ein kurzer Ausbruch über ein markantes Hoch oder unter ein Tief, der sofort wieder zurückläuft. Dabei werden die dort liegenden Stops „eingesammelt". Genau danach startet oft die eigentliche Bewegung in die Gegenrichtung.
Wo liegt Liquidität?
- Über offensichtlichen Hochs (buy-side liquidity).
- Unter offensichtlichen Tiefs (sell-side liquidity).
- An Doppel-Hochs/-Tiefs und runden Marken.
Was sind Killzones?
Killzones sind Zeitfenster mit besonders hoher Aktivität, in denen sich die meisten sauberen Bewegungen abspielen, vor allem rund um den London Open und den New York Open. Außerhalb dieser Fenster ist der Markt oft zäh und manipulativ.
Der Markt holt sich zuerst die Liquidität, dann folgt die Bewegung. Wer weiß, wo die Stops liegen, handelt mit dem Smart Money statt dagegen.
So nutzt du beides zusammen
Die stärksten Setups entstehen, wenn ein Liquidity Grab innerhalb einer Killzone passiert und der Kurs anschließend eine Fair Value Gap oder einen Order Block respektiert. Genau diese Konstellationen handeln wir täglich in unseren Live-Sessions. Unsere Indikatoren markieren Liquidität und Killzones automatisch. Mehr zum Timing: Die wichtigsten Handelszeiten.