Gutes Trading braucht keine hundert Strategien. Es reicht, wenige Muster wirklich zu beherrschen. In unseren Live-Sessions aus dem Trading Floor wiederholen sich Tag für Tag dieselben Konstellationen. Hier sind die sechs Setups, die wir am häufigsten handeln.
1. Liquidity Sweep an der Asia-Range
Über Nacht bildet der Markt eine enge Spanne. Kurz vor dem London Open wird oft eine Seite dieser Range „abgegriffen". Der Kurs schießt über ein Hoch oder unter ein Tief und dreht sofort. Dieser Liquidity Sweep zeigt, wo große Marktteilnehmer ihre Orders platziert haben.
2. Break & Retest einer Tageszone
Bricht der Kurs eine markante Zone und kommt zurück, um sie von der anderen Seite zu testen, entsteht ein sauberer Einstieg mit engem Stop. Wir handeln den Retest, nicht den ersten Ausbruch.
3. Fair Value Gap im Trend
In starken Bewegungen lässt der Kurs oft eine Lücke zurück. Kommt der Markt im übergeordneten Trend in diese Fair Value Gap zurück, nutzen wir sie als Einstieg in Trendrichtung.
4. Order Block im Trend
Ein Order Block ist die letzte gegenläufige Kerze, bevor eine kräftige impulsive Bewegung startet. Sie markiert die Spur institutioneller Orders. Kommt der Kurs später an diese Zone zurück, nutzen wir sie als präzisen Einstieg in Trendrichtung. Order Blocks gehören zu unseren meistgehandelten Setups, weil sie Einstieg, Stop und Ziel klar definieren.
5. Failed Breakout (Fakeout)
Scheitert ein Ausbruch über ein offensichtliches Level und fällt der Kurs zurück in die Range, entsteht häufig eine schnelle Gegenbewegung, besonders stark im Seitwärtsmarkt.
6. Session-Open-Reversal
Zu den Eröffnungen von London und New York entsteht oft ein kurzer Impuls, der anschließend dreht. Ein wiederkehrendes Reversal-Muster, das Geduld verlangt.
Ein Setup ist erst dann ein Setup, wenn alle deine Bedingungen erfüllt sind, nicht vier von fünf.
Worauf es ankommt
Kein Setup funktioniert ohne sauberes Risikomanagement. Wir handeln nie ohne definierten Stop-Loss und festes Risiko pro Trade. Genau das üben wir in den Live-Sessions.